Geld zurücklegen für die Zukunft – dein Immobilien-Sparplan!

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Die Nachfrage nach Immobilien ist größer als je zuvor, entsprechend knapp ist das Angebot auf dem Markt. Dennoch gibt es die Möglichkeit, Immobilien als Geldanlage zu nutzen. Hierzu stehen dem Anleger Immobilien Sparpläne zur Verfügung.

Neben den Immobilien Sparplänen kann man aber auch mit Hilfe von Online-Trading oder Mobile-Trading Angeboten in den Handel mit Vermögenswerten investieren. Ein Trading Plattformen Vergleich erleichtert die Auswahl des Anbieters. Doch auch bei den Immobilien-Sparplänen gibt es unterschiedliche Varianten, die im Folgenden genauer betrachtet werden.

Immobilien-Sparpläne und die Anlagemöglichkeiten

Im Bereich der Anlagemöglichkeiten für Immobilien gibt es 3 unterschiedliche Alternativen. Hier kann man sich für Immobilienfonds, Immobilien-ETFs oder auch für Immobilien-Crowdinvesting entscheiden. Egal, für welche Variante man sich letztlich entscheidet, eines haben sie alle gemein: Hierbei handelt es sich um regelmäßige Investitionen in die Kapitalanlage.

Vor- und Nachteile der 3 Varianten

Immobilien-Fonds Sparplan: Bei Immobilienfonds handelt es sich um Fonds, bei denen entweder in einen oder mehrere Immobilien-Fonds investiert wird. Unterschieden wird hier zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds.

Bei offenen Immobilienfonds werden viele Einzelobjekte, wie Mietobjekte, Gewerbeobjekte oder auch Grundstücke erworben, verkauft und verwaltet. Hier ist die Risikostreuung gewährleistet. Sowohl die Laufzeiten als auch die Anzahl der Fondsanteile kann frei gewählt werden. In diese Anlageform kann mit vergleichsweise geringen Mindesteinlagen investiert werden. Dividenden werden während der gesamten Laufzeit ausgeschüttet. Ebenso ist es möglich, die Anteile nach einer 24-monatigen Haltefrist und einer 12-monatigen Kündigungsfrist zurückzugegeben. Ein Mitsprache- und Entscheidungsrecht hat man bei offenen Immobilienfonds aber nicht.

Anders als die offenen Fonds sind geschlossene Fonds nicht an der Börse handelbar. Entweder wird hier in eine oder nur wenige Immobilien investiert. Ist das benötigte Kapital erreicht, schließt der Fond. Während der Laufzeit können keine Anteile zurückgegeben werden und erst nach Abschluss des Projekts werden Dividenden ausgeschüttet. Sowohl die Laufzeit als auch die Anzahl der Fondsanteile sind hier begrenzt. Zudem sind die erforderlichen Mindesteinlagen vergleichsweise hoch. Hier hat der Anleger dafür aber ein eingeschränktes Mitsprache- und Entscheidungsrecht.

Immobilien-ETF: ETFs haben gerade in der jüngeren Vergangenheit einen enormen Boom erlebt. Sie werden an der Börse gehandelt und unterscheiden sich von aktiv verwalteten Immobilienfonds vor allem dadurch, dass hier keine Verwaltungsgebühren anfallen. Dafür unterliegen die ETFs aber deutlichen Kursschwankungen. Ein Vorteil der ETFs liegt vor allem auch darin, dass man hier zu jeder Zeit Anteile kaufen oder verkaufen kann. Die Form des Immobilien-Sparplans sorgt für die größtmögliche Flexibilität des Anlegers, weil es hier weder eine Haltepflicht noch die Pflicht zur Verkaufsankündigung gibt.

Immobilien-Crowdinvesting: Wie bei den Immobilienfonds wir auch hier regelmäßig ein genauer festgelegter Betrag über einen festgesetzten Zeitraum gespart. Aber hier wird nicht immer in das gleiche Produkt investiert, sondern immer in ein neues Projekt. Auf Grund dessen wird das Portfolio immer größer und es wird eine maximale Streuung erreicht. Abhängig vom Anbieter werden die laufenden Zinszahlungen entweder ausgeschüttet oder reinvestiert. Bei einigen Anbietern können die Raten sogar während der Laufzeit angepasst oder auch gestoppt werden. Da es hier keinen Investitionszwang gibt, bleibt der Anleger flexibel.

So kann man in einen Immobilien-Sparplan Geld anlegen

Abhängig davon, für welchen Sparplan man sich entschieden hat, wird das Geld unterschiedlich angelegt.

Der Immobilienfonds-Sparplan: Hier hat man die Möglichkeit das Geld bei einer Bank, einer Sparkasse, einer Fondsgesellschaft, einem Online-Broker oder einer Direktbank zu investieren. Hierzu bedarf es eines Depots. Schon mit 50 Euro kann man in einen offenen Immobilienfonds investieren, während man ca. 5.000 Euro für einen geschlossenen Immobilienfonds einplanen muss.

Immobilien-ETF: Auch bei der Investition in einen ETF-Immobilien-Sparplan bedarf es eines Wertpapierdepots. Hier kann man sich für die Hausbank oder einen Online-Broker entscheiden, bei dem man sein Depot einrichten möchte. Im nächsten Schritt muss das Geld vom Girokonto auf das Depot überwiesen werden. Im Anschluss wird entweder der Berater mit dem Kauf der ETFs beauftragt oder man gibt den Kauf der gewünschten ETFs selber in Auftrag. Die Anzahl der ETFs hängt davon ab, wie hoch die Anlagesumme sein soll. Ab 25 Euro monatlich können langfristig ausgerichtete ETF-Sparpläne bespart werden.

Immobilien-Crowdinvesting: Um beim Crowdinvesting Geld anzulegen, muss man sich bei Crowdinvesting-Anbieter online anmelden. Hier kann man sich dann registrieren und Beträge zwischen 100 und 10.000 Euro in Immobilienprojekte investieren. Ist die Zielsumme für das ausgewählte Projekt erreicht, wird das eigene investierte Kapital zusammen mit dem Kapital der anderen Anleger über die Bank zum Bauträger übermittelt. Vom Crowdinvesting-Anbieter wird man dann über den Fortgang des Projektes informiert sowie mit entsprechenden Informationen bezüglich der Zinszahlungen und der Fälligkeit der Rückzahlung des Kapitals versorgt.

Das sind die zu erwartenden Renditen

Renditen Immobilien Fondssparplan: Renditen von 5 bis 10 % jährlich sind bei gut gemanagten Immobilienfonds durchaus realisierbar.

Renditen Immobilien ETF-Sparplan: Bei den zu erwartenden Renditen bei den ETF-Sparplänen verhält sich ähnlich wie bei den Fondssparplänen. Beide Formen unterliegen aber hohen Kursschwankungen.

Renditen Immobilien Crowdinvesting: Hier sind Renditen zwischen 3 und 8 % realisierbar, allerdings sind diese Sparpläne nicht von Kursschwankungen betroffen. Es muss aber im schlimmsten Fall mit einem Totalausfall gerechnet werden.